Grillbriketts bestehen in der Regel aus Kohlestaub, der mit organischer Stärke gebunden und gepresst wird. Briketts besitzen durch die Pressung eine höhere Dichte. Sie brennen dadurch schwerer an, halten aber länger die Glut, als Holzkohle. Optimal im Grill ist daher meist eine Mischung aus Kohle und Brikett.
 
Auch bei Grilbriketts sollte auf amtliche Qualitätszertifikate geachtet werden. Diese sichern hochwertige Ausgangsstoffe und Grenzwerte. Briketts, die aus reiner Holzkohle hergestellt wurden, werden in der Regel auch als Holzkohlegrillbriketts ausgewiesen.
 
Statt organischer Stärke werden bei manchen Produkten auch andere, nicht planzliche Bindemittel verwendet. In der Regel findet man auf den Verpackungen keinen eindeutigen Hinweis darauf, aber der Geruch beim Abbrennen verrät es zumeist. Von diesen Produkten ist aus gesundheitlichen Gründen abzuraten.
 
Eine Reihe von Grillbrikett-Produkten wird aus Braunkohle hergestellt. Öko-Tests haben nachgewiesen, dass der Schwefelausstoß von Braunkohlebriketts um ein Vielfaches über dem von Holzkohlebriketts liegt. Braunkohle als Ausgangsstoff ist auf den Verpackungen meist ausgewiesen. Zudem erkennt man ihn an der Aschefärbung: Braunkohlebriketts hinterlassen eine bräunliche, Holzkohlebriketts hingegen eine graue Asche.
 
Als ökologisch wertvoll werden immer wieder Kokosbriketts ausgeweisen. Kokos Grillbrikett werden aus mit Stärke gepressten Schnitzeln der Kokosnussschalen hergestellt. Sie brennen sehr schwer an, dafür aber sehr lange und sehr gut. Und für die Gewinnung der Kokosschalen mussten nicht einmal Bäume sterben, denn die Schalen sind quasi ein Abfallprodukt. So gegesehen, sind Kokos Brikett tatsächlich ein recht umweltfreundliches und gutes Produkt.
 
Für Kokosbriketts und Grillkohle aus Südamerika gilt jedoch: Transportwege von 10.000 Kilometern sind keineswegs ökologisch!